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Lilian Valko

Dr. phil. Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
Mobile: 
0774618840

Zu meiner Arbeit

„Ich schaff’s!“ (Ben Furmann) - mit diesem Motto möchte ich Menschen in ihrem Lernen, ihren Beziehungen und ihrem Befinden unterstützen, begleiten und fördern.

Als systemisch ausgebildete Therapeutin sehe ich den Menschen als Individuum und zugleich als soziales Wesen, das Teil eines Systems wie Familie, Schulklasse, Verein oder Ähnliches ist. Probleme, Auffälligkeiten, Ängste oder schulische Schwierigkeiten sehe ich ebenso vor dem Hintergrund eines sozialen Systems: Schwierigkeiten können dadurch entstehen, dass die Beziehungen und Interaktionen das Kind möglicherweise ungünstig beeinflussen. 

Eine schrittweise, lösungsfokussierte Vorgehensweise, bei der nicht die Probleme, sondern die Fähigkeiten im Vordergrund stehen, ist mir wichtig. Ich begegne meinen Klienten mit Echtheit, Empathie und Wertschätzung und strebe gegenseitige Offenheit und Transparenz an.

Verhaltenstherapeutische Methoden und Elemente aus der Hypnotherapie ergänzen meine Arbeitsweise. Insbesondere die Arbeit mit Kindern gestalte ich gerne spielerisch und humorvoll. 

Mein Angebot

Lerntherapie / Lerncoaching

Die Ursachen von Lernschwierigkeiten sind meist sehr vielschichtig und haben selten allein etwas mit dem Stoffverständnis zu tun. Eine Lerntherapie, ein Lerncoaching ist ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem nach den Ursachen der Lernschwierigkeit gesucht wird. Ziel ist es, die / den Lernenden in die Lage zu versetzen, hilfreiche Strategien im Umgang mit ihren / seinen Schwierigkeiten zu finden und diese zu üben und zu festigen.

Dieses Angebot  ist eine Hilfe zur Selbsthilfe und soll nur so lange in Anspruch genommen werden, bis selbstständig gelernt werden kann. Methoden, die hier zur Anwendung kommen können, sind u.a. folgende:

  • Erarbeiten von individuell hilfreichen Lernstrategien sowie Lern- und Arbeitstechniken
  • Erlernen von Konzentrations-, Entspannungs- und Wahrnehmungsverfahren
  • Bearbeiten von Prüfungsängsten und Lernblockaden
  • Verhaltenstraining und Rollenspiel 
  • Systemische Aufstellung, um soziale und psychische Ursachen der Lernschwierigkeit anzugehen
  • Unterstützung bei Dyskalkulie und Lese-Rechtschreibschwäche, ADHS
  • Marburger Konzentrationstraining

 

Psychotherapie und Beratung

Je nach Bedarf biete ich verschiedene Formen von Psychotherapie oder psychologische Beratung an. 

  • Familientherapie: Wenn einem Symptom familiäre oder soziale Konflikte zugrunde liegen, kann eine systemische Herangehensweise hilfreich sein. Beispielsweise bei Scheidung der Eltern, Patchworksituation, Geschwisterrivalität, Mobbing oder Konflikten in der Schule, etc.
  • Einzeltherapie: Bei innerpsychischen oder emotionalen Schwierigkeiten, z.B. Ängsten, Depression, Zwängen.
  • Spieltherapie für jüngere Kinder: Kleine Kinder drücken ihre inneren Verfassungen meist über das Spiel und weniger über die Sprache aus. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, biete ich jüngeren Kindern Unterstützung in Form von (Sand-)Spieltherapie an oder bearbeite schwierige Themen mit Hilfe von Bildern, Kinderbüchern, Geschichten und Metaphern.  
  • Psychotraumatologie für Kinder und Jugendliche: Ich biete wissenschaftlich fundierte Methoden an, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu helfen, ein Trauma zu verarbeiten (z.B. Unfall, Verlusterfahrung, eigene Krankheit oder die eines nahen Angehörigen). 
  • Elternberatung / Elterncoaching: Kommen Sie mit Ihrem trotzenden Kleinkind nicht mehr weiter? Gibt es mit Ihrem Schulkind regelmässig Konflikte rund um die Hausaufgaben? Machen Ihnen Geschwister- oder Halbgeschwisterrivalitäten das Leben schwer oder herrscht bei Ihnen zu Hause aktuell der pubertäre Wahnsinn? Gerne berate und begleite ich Sie in schwierigen Situationen rund um die Erziehung. 

 

Mein Spezialgebiet

Körperliche Erkrankung

Aufgrund meiner mehrjährigen Arbeit auf verschiedenen Abteilungen des Kinderspitals Zürich (Kinderonkologie, Stammzelltransplantationsstation, Chirurgie) möchte ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Unfall oder eine lebensbedrohliche körperliche Krankheit hinter sich haben, in ihrem Genesungs- und Verarbeitungsprozess nach der Spitalphase unterstützen. Kindliche und pubertäre Entwicklungsaufgaben sowie die Festigung der eigenen Identität werden durch eine körperliche Erkrankung meist verhindert. Meine Arbeit hat zum Ziel, die Klientin oder den Klienten so zu begleiten, dass die negativen Erfahrungen, die im Zusammenhang mit dem Unfall oder der Krankheit gemacht wurden, verarbeitet und im eigenen Leben integriert werden können. So soll im individuellen Alltag mit Schule, Ausbildung, Freundeskreis, Pubertät und Entwicklungsanforderungen wieder Fuss gefasst werden.

Dabei lege ich, je nach Bedarf, folgende Schwerpunkte:

  • Traumafokussiertes Arbeiten
  • Erarbeiten von Lernstrategien, Unterstützung in der Arbeitsorganisation
  • Unterstützung in der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben
  • Begleitung in der Identitätsentwicklung und -festigung

 

Psychosomatik

Innerpsychische Konflikte können sich manchmal in körperlichen Symptomen wie z.B. Bauch- oder Kopfschmerzen äussern. Dahinter können sich Leistungs- resp. Prüfungsängste, soziale Ängste oder familiäre Konflikte /Peerkonflikte verbergen, die es anzugehen gilt. Die psychosomatischen Symptome sind ein Versuch des Individuums, mit schwierigen Situationen umzugehen. Ich biete dem Kind / Jugendlichen Unterstützung darin, hilfreichere Strategien zu finden, um somit diese vermeintlich schwierigen Situationen wieder erfolgreich meistern zu können. Dafür können folgende Vorgehensweisen in Frage kommen:

  • Reflexion von Verhaltens- und Glaubensmustern (z:B.: „Das schaffe ich eh nie!“, „Für Mathi bin ich zu dumm.“)
  • Erkennen und Umstrukturierung von negativen automatischen Gedankenmustern
  • Lerncoaching/ Lerntherapie
  • Rollenspiele, soziales Kompetenztraining
  • Familientherapie

Werdegang

Berufliche Ausbildung

2009-2014: Postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie mit phasisch-systemischem Schwerpunkt am Weiterbildungsinstitut für Paar- und Familientherapie in Zürich unter der Leitung von Dr. Carole Gammer. Erlangung des Fachtitels „Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin / Fachpsychologin für Psychotherapie FSP“.

2005-2009: Doktorandenstudium an der Universität Zürich. Dissertation am Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Zürich im Rahmen des National-Fond-Projekts „Multi-Family Assessment of ADHD“.

1999-2005: Psychologiestudium an der Universität Zürich. Vertiefung in Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Nebenfächer: Psychopathologie des Kindes- und Jugendalters, Neurophysiologie, Neuropsychologie.

 

Berufliche Tätigkeiten

Seit 2010: Psychologin am Universitäts-Kinderspital Zürich, Abteilung Psychosomatik und Psychiatrie

2009-2010: Postgraduierte Psychologin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst, Kinderstation Brüschhalde, Männedorf.

2005-2009: Doktorandin am Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Zürich, Forschung, Brain Mapping und Neuropsychologie

2003: Psychologiepraktikum im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst, Uster

 

Fort- und Weiterbildungen

2016-2017: CAS in Kinderpsychotraumatologie an der Universität Zürich. Leitung: Prof. Dr. Markus Landolt.

2017: Weiterbildung zur Erlangung des Zertifikats „Trainerin im Marburger Konzentrationstraining für Kindergartenkinder, Schulkinder und Jugendliche“.

2016: Workshop-Tagung in Heidelberg zum Thema Hypnotherapeutische und systemische Konzepte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

2013: Seminar „Imaginäre Körperreisen“ mit Sabine Fruth.

2012: Seminar „Hypnotherapie mit Kindern und Jugendlichen im medizinischen Kontext, speziell in der pädiatrischen Onkologie“ mit Nicole Cuddy Pierrehumbert.

 

Mitgliedschaften

Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP)

Kantonalverband der Züricher Psychologinnen und Psychologen (ZüPP)

 

Zu meiner Person

Mutter zweier Kinder (geb. 2012 und 2014) und „Bonusmutter“ zweier Teenager (geb. 2002 und 2004)

Begeisterte Schwimmerin und ehemalige Schwimmlehrerin für Jung und Alt.

Publikationen und Vorträge

Wissenschaftliche Publikationen

L. Valko, G. Schneider, M. Döhnert, U. Müller, D. Brandeis, H.-C. Steinhausen, R. Drechsler  (2010). Time processing in children and adults with ADHD. Journal of Neural Transmission. 117 (10), 1213-28.

L. Valko (2009). Neurophysiological and Neurpsychological Aspects of Time Processing in Children and Adults with and without ADHD. Philosophische Fakultät der Universität Zürich, Dissertation.

L. Valko, M. Döhnert, U. Müller, G. Schneider, R. Drechsler, Markus Maechler, H.-C. Steinhausen, D. Brandeis (2009). Differences in neurophysiological markers of inhibitory and temporal processing deficits in children and adults with ADHD. Journal of Psychophysiology. 23(4), 235-246.

T. Baumgartner, L. Valko, M. Esslen, L. Jäncke (2006). Neural correlate of spatial presence in an arousing and noninteractive virtual reality: an EEG and psychophysiology study. Cyber Psychology and Behavior. 9(1), 30-45.

L. Valko, M. Döhnert, G. Schneider, R. Drechsler, U. Müller, H.-C. Steinhausen, D. Brandeis (2006). Mapping brain functions in families with ADHD. [Abstract]. Poster am Symposium, Neuroscience Centre Zurich.     

 

Vorträge

L. Valko (2017). Die Bedeutung einer Krebserkrankung in der Adoleszenz: Merkmale der jugendtypischen Wahrnehmung einer Krebserkrankung sowie mögliche Auswirkungen aus entwicklungspsychologischer Sicht. Vortrag am Fortbildungsprogramm der Onkologiepflege Schweiz.

L. Valko, M. Döhnert, G. Schneider, R. Drechsler, U. Müller, H.-C. Steinhausen, D. Brandeis (2007). EEG-Mapping verschiedener Gehirnfunktionen von Kindern und Erwachsenen mit und ohne ADHS. Posterpräsentation am 16. Deutschen EEG/EP Mapping Meeting, Marburg.

U. Müller, L. Valko, G. Schneider, M. Döhnert, R. Drechsler, H.-C. Steinhausen, D. Brandeis (2006). Das Zürcher Familienprojekt zu ADHS. Vortrag am 18. Zürcher Kinder- und  Jugendpsychiatrisches Symposium, Zürich.

Mögliche Vorgehensweise

Erstgespräch und Zieldefinition

In einem ersten Gespräch lernen wir uns kennen. Wir besprechen Ihre Themen und Anliegen, definieren Ziele und erarbeiten gemeinsam, auf welchem Weg Sie diese mit meiner Unterstützung und Begleitung erreichen können. 

 

Der weitere Therapieverlauf...

...hängt vom Inhalt des Erstgesprächs ab: wir entscheiden gemeinsam, ob ihr Anliegen und mein Angebot zusammenpassen und ob eine tragfähige Arbeitsbeziehung entstehen kann. 

 

Diagnostik: Tests und Fragebögen

In beschränktem Masse führe ich verschiedene Leistungstests und Tests zur psychischen Verfassung (Depression, Ängste/Phobien, Zwang) durch oder gebe den Eltern oder Kindern Fragebögen ab. Durch deren Auswertung kann ich mir ein genaueres Bild der Situation machen und erkenne präziser die Stärken und Schwächen des Kindes oder des Jugendlichen. Somit können wir gemeinsam die weiteren Therapieschritte planen und ein klar umschriebenes Ziel der Therapie, des Coachings oder der Beratung definieren.

Finanzierung

Eine Sitzung à 50min (plus 10min Vor- und Nachbereitung) wird mit 180.- verrechnet. 
Eine Sitzung à 75min (plus 15min Vor- und Nachbereitung) wird mit 260.- verrechnet. 
Aufwendungen für Telefonate, Auswertungen von Untersuchungen, Berichte und Besprechungen werden nach Zeitaufwand zu 15.-/5min verrechnet.

Als Fachpsychologin für Psychotherapie FSP bin ich vom Branchenverband der Schweizer Krankenkassen (santésuisse) anerkannt und auf die Liste der santésuisse "PsychotherapeutInnen im Bereich Zusatzversicherung der Krankenversicherer" aufgenommen. Ein Teil der Kosten kann von der Zusatzversicherung der Krankenkasse übernommen werden. Bitte informieren Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse über die Bedingungen.

Besteht bereits eine Verfügung der IV, welche Psychotherapie als Massnahme unterstützt und empfiehlt, so übernimmt die IV 142.- pro 60min Psychotherapie. 

Delegierte Psychotherapie mit Abrechnung über die Grundversicherung der Krankenkasse ist bei mir nicht möglich.

Terminannullierungen:

Vereinbarte Termine sind immer mindestens 24 Stunden im Voraus zu annullieren. Das Annullieren kann schriftlich via E-Mail oder telefonisch direkt bei mir vorgenommen werden.

Versäumte Termine ohne Abmeldung 24 Stunden vor Termin werden in Rechnung gestellt.